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FĂŒr eine anstĂ€ndige Kaffeepause

Hubertus-Schwartz-Berufskolleg setzt im Schulkiosk verstÀrkt auf fair gehandelte Waren


Caterer JĂŒrgen Groth (Zweiter von rechts), die PĂ€dagogen Klaus Thiemann, Johannes Nolte (stellvertretender Schulleiter) und Werner Lindken (hintere Reihe, von links) und die SchĂŒler sind ĂŒberzeugt vom fair gehandelten Kaffee des Schulkiosks. - Foto: Dahm (Soester Anzeiger)

SOEST ‱ Fairer Handel am Schulkiosk des Hubertus-Schwartz-Kollegs bedeutet nicht nur, dass der Kundschaft das Wechselgeld richtig ausgezahlt wird, sondern erstreckt sich auch auf die Angebote selber. Ab sofort wird Kaffee ausgeschenkt, von dem die SchĂŒler sicher sein können, dass die Kaffeebauern auch ihren entsprechenden Anteil am Umsatz erhalten.

Das Angebot soll sich bald auch auf Tee und SĂŒĂŸwaren ausweiten. Denn die Schule versorgt ihren Kiosk nicht selber, dafĂŒr ist ein Catering-Service aus dem Lippetal zustĂ€ndig, der viele Schulen in der Region bedient.

Und der betritt gerade Neuland: „Wir wollen das Angebot auf jeden Fall ausweiten“, betont JĂŒrgen Groth. Seine Firma arbeitet bereits integrativ. UngefĂ€hr ein Drittel seiner Produkte stammen aus biologischem Anbau. „Manchmal braucht man nur eben den kleinen Tritt, um so etwas endlich umzusetzen. Den hat uns das Hubertus-Schwartz-Kolleg gegeben.“

Die Aktion stellt ein weiteres Mosaiksteinchen auf Soests möglichem Weg dar, eine Fairtrade Town zu werden. Eine bestimmte Anzahl von GeschĂ€ften und Lokalen oder „Ausschankbetrieben“ mĂŒssen fair gehandelte Produkte anbieten, um den Titel zu bekommen. Dieses Kriterium erfĂŒllt Soest bereits. Aber auch der Stadtrat muss beschließen, dass Soest eine Fairtrade Town wird. Diese Entscheidung ist noch nicht getroffen.

Vor der Ausweitung des Kiosk-Angebots hatten die Lehrer Klaus Thiemann und Werner Lindken mit SchĂŒlern der gymnasialen Oberstufe, der Handels- und der Höheren Handelsschule Fairtrade bei einem dreitĂ€gigen Projekt behandelt.


- kb - (Quelle: Soester Anzeiger 18.10.2011)