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Praxisberichte Fremdsprachenassistenten (2 j.)
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Betriebspraktikum erfolgreich absolviert

Schülerin des HSBK in Soest bekam viele neue Eindrücke vom Berufsleben

schmitz

WERL Im Rahmen ihrer zweijährigen Ausbildung zur Kaufmännischen Assistentin Fremd-sprachen absolvierte die Schülerin des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs, Katharina Mühr, ihr vierwöchiges Betriebspraktikum bei der Firma Schmitz u. Söhne GmbH & Co. KG in Wickede. Das Unternehmen besteht dort seit 1930 und stellt im Werk am zweiten Standort in Bönen Einrichtungen für Krankenhäuser und Arztpraxen, wie z. B. Operationstische, Untersuchungsstühle und -liegen oder Drehhocker her.

Innerhalb der Praktikumszeit ergab sich die Möglichkeit, einen Einblick in die in der Export-Abteilung anfallenden Tätigkeiten und Aufgabenbereiche zu erhalten und auf diese Weise den Arbeitsalltag besser kennen zu lernen. „Nachdem ich den Mitarbeiterinnen in den ersten Tagen hauptsächlich bei ihrer Arbeit, wie z. B. dem Erfassen bzw. der Eingabe von Kundenaufträgen in das Computersystem, zugeschaut habe, durfte ich in den folgenden Tagen und Wochen viele Aufgaben nach einer kurzen Anleitung durch eine der Mitarbeiterinnen bereits selbstständig erledigen“, berichtet Katharina.     

Da das Unternehmen Handelspartner und Kunden auf allen Kontinenten besitzt, erfolgte die gesamte Geschäftskommunikation entweder auf Englisch, Spanisch oder Französisch. Zu den Hauptaufgaben der Export-Abteilung gehört neben der Auftragsabwicklung und -bearbeitung außerdem die Erstellung von Versandpapieren wie Ausfuhrbescheinigungen, Ursprungszeugnissen oder Packlisten für die verschiedenen Exportländer in den Fremdsprachen. Einen großen Teil der Arbeit nimmt zudem die Zahlungsabwicklung per Dokumentenakkreditiv, eine besonders sichere Zahlungsart für Geschäfte mit Auslandskunden, ein. „Besonders gut gefallen hat mir, dass ich meine bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der allgemeinen Geschäftskommunikation in den Fremdsprachen gerade bei der Erstellung von Export- und Zollpapieren auch in der Praxis anwenden konnte. Dies wird mir für die weitere Schulzeit, in der das Thema Export behandelt wird, eine große Hilfe sein“, ist sich die Schülerin sicher.

Die Praktikumstage waren zwar sehr aufregend und spannend, aber teilweise auch anstrengend, da ein acht Stunden-Arbeitstag in einem solchen Unternehmen für die Schülerin noch sehr ungewohnt und neu war. Nach diesem rundum gelungenen Praktikum müssen die vielen neuen Eindrücke nun erst einmal verarbeitet werden.

 


Katharina Mühr, FA 15