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Praxisberichte Fremdsprachenassistenten (2 j.)
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Ein Praktikum dort, wo andere Urlaub machen

SchĂĽler des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs  absolvierten ihr Praktikum in Toledo – und trafen viele, die sie darum beneideten

Soest- Toledo, die Hauptstadt der auto- nomen Region Castilla La Mancha in Spanien, ist fĂĽr viele Menschen ein bevorzugtes Ferienziel; wurde die schöne Altstadt doch schon 1986 von der UNESCO mit in die Liste  „Weltkulturerbe“ aufgenommen. Auch viele Deutsche werden vom Charme der Altstadt angezogen. Diejenigen, die in diesem Oktober ihre Zeit in Toledo verbrachten und auf der Suche nach SehenswĂĽrdigkeiten und Besonderheiten der Stadt den Weg ins TourismusbĂĽro fanden, staunten nicht schlecht, als sie im BĂĽro auf deutsch angesprochen wurden. Sven WĂĽnsche und Inga Jung, beides SchĂĽler des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs in Soest absolvierten im Rahmen ihrer zweijährigen Ausbildung zu „Fremdsprachenassistenten“ ein vierwöchiges Praktikum in Toledo.

Durch das Förderungsprojekt „Leonardo-Da-Vinci“ wurde es den Schülern zudem auch finanziell ermöglicht so ein spezielles Praktikum im europäischen Ausland durchführen zu können. Selbstverständlich halfen die beiden Schüler den Touristen, so dass diese ihre Spaziergänge durch die engen Gassen fortführen konnten; gaben ihnen Auskunft über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und deren Öffnungszeiten, sowie etliche andere Informationen. Nicht wenige gaben offen und ehrlich zu, auch gerne in dieser Stadt arbeiten zu wollen.

Aber das wussten die beiden SchĂĽler bereits, da sie in Toledo nicht nur freundlich und auch freundschaftlich von ihren Kollegen empfangen wurden, sondern sich nach fast der Hälfte des Praktikums auch so gut in Toledo eingelebt hatten, dass sie diese Stadt eigentlich gar nicht mehr verlassen wollten. In erster Linie ging es bei dem Praktikum aber darum, die verschiedenen Sprachen, die die SchĂĽler im Laufe ihrer Schullaufbahn erlernt haben, auch anzuwenden. Dabei stand vor allem die spanische Sprache im Vordergrund, aber auch englisch oder zum Teil niederländisch. So mussten sie tagtäglich Touristen aus der ganzen Welt erklären, was man in Toledo besichtigen kann, sowie Bus- und Bahnverbindungen und UnterkĂĽnfte heraussuchen.  Zwar hatten die beiden SchĂĽler am Anfang ihres Praktikums noch einige Schwierigkeiten die Sprache zu verstehen, aber mit einiger Ăśbung gelang dies dann auch.  Im Endeffekt kann man also sagen, dass es den beiden in Spanien sehr gut gefallen hat, sie viel SpaĂź bei ihrer Arbeit hatten und dass sie dabei auch noch sehr viel gelernt und mitgenommen haben, dĂĽrfte die ganze Erfahrung und den Erfolg des Praktikums noch einmal bestätigen.


Sven WĂĽnsche

 

Mis prácticas en Toledo – Una nueva experiencia

Ese octubre hice mis prácticas en Toledo en la Comunidad Castilla La Mancha en España, casi 80 km al sur de Madrid. Durante esas prácticas hacía nuevas experiencias. La primera vez casi solo en el extranjero.

No eran solamente las tareas en la Oficina de Tursimo donde tabajaba, sino tambiĂ©n adoptarme a la vida española, que es no es la misma que la vida en Alemania. El trabajo en la Oficina de Turismo era muy interesante y, a veces, difĂ­cil tambiĂ©n, porque cuando hay mucha gente en la oficina y uno tiene que hablar en dos o tres idiomas se puede confundir los diferentes idiomas. Se habla por ejemplo con un hombre de España y  hay que hablar en español, por supuesto, pero si está seguido por una persona de Inglaterra o der Francia, muchas veces utilizaba palabras españolas. La mayorĂ­a de la gente decĂ­a “no pasa nada”, pero era un poco curioso. Las tareas no eran muy difĂ­ciles. TenĂ­a que indicar donde están los monumentos, a veces los horarios y muchas veces los horarios de los autobuses y a donde van.

Muy especial eran los momentos cuando entraban turistas alemanes. Para mi y tambiĂ©n para ellos era muy curioso hablar alemán en el extranjero, quizás en una ciudad, donde  no se puede pensar que allĂ­ hay gente que sabe hablar alemán. Más difĂ­cil era hablar con la gente en la calle, en supermercados o con la propietaria de nuestra casa, porque esas personas no hablan despacio. En las primeras semanas era muy difĂ­cil entender lo que decĂ­an, pero despuĂ©s de dos semanas ya era más fácil, porque se puede aprender entender y hablar y eso en especial era una nueva experiencia para mĂ­.

Al final puedo decir que las prácticas cumplĂ­an con  todo lo que tenĂ­an que cumplir: Mejorar el uso de diferentes lenguas y especialmente del español, aunque no se trataba  solamente del trabajo en la oficina, sino tambiĂ©n de la vida cotidiana en Toledo.


Sven WĂĽnsche