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Netzwerk Ăśber Grenze hinweg

Vertreter des Hubertus-Schwartz-Berufskolleg waren zum Arbeitstreffen in Frankreich


KREIS SOEST • Die drei Tage in Vichy (Frankreich) haben sich richtig gelohnt. Thomas Busch, der Schulleiter des Hubertus-Schwartz-Berufkollegs, sein Kollege Reiner Linpinsel und Christoph Niggemeier vom Integrationszentrum des Kreises ziehen eine positive Bilanz unter das Arbeitstreffen mit ihren französischen Partnern. Gemeinsam wollen sie ein Konzept erarbeiten, jugendlichen Zuwanderern durch Bildung und Weiterbildung das nötige Rüstzeug zu vermitteln, damit sie in Deutschland bestens Fuß fassen.

SoAnz 2014-04-10

 

Reiner Linpinsel, Christoph Niggemeier und Thomas Busch (von links) trafen sich jetzt mit Kollegen im französischen Vichy, um sich mit ihnen ĂĽber die geeignete UnterstĂĽtzung von zugewanderten Jugendlichen bei der Suche nach einem Beruf auszutauschen. • Foto: Dahm                   (Quelle: Soester Anzeiger 10.04.2014)

 

Neben dem Kolleg und dem Kreis sind auf Soester Seite die Christian-Rohlfs-Realschule, die Arbeits-Agentur band an dem von der EU geförderten Zwei-JahresProjekt  mit dem Namen Comenius beteiligt. 'Das Netzwerk ĂĽber die Grenze hinweg bietet Vorteile und neue Einsichten. „Wir  waren ĂĽberrascht von der Mission Locale – einem Arbeitsamt gezielt fĂĽr jugendliche  –und der lockeren Atmosphäre und Willkommenskultur, die dort herrscht", berichtet Linpinsel. Aber auch  der gezielte Sprachunterricht fĂĽr Jugendliche aus fremden Ländern beeindruckte die 15köpfige Soester Delegation. Im Gegenzug hörten die Franzosen aufmerksam zu, als sie von der Arbeit des kommunalen „Damit sich Migranten im Kreis Soest nicht verloren vorkommen und den Anschluss verpassen, sollen ihnen Helfer an die Seite gestellt werden, die mit ihnen die sprachlichen Defizite abbauen, sie gezielt zu Praktika  und Vorstellungsgesprächen begleiten und ihnen zum Beispiel Firmenchefs präsentieren, die selber mal zugewandert sind und sich hier durchgesetzt haben", schildert  Busch. „Solche Beispiele und Vorbilder können viel bewirken."Niggemeier und die beiden Kolleg-Lehrer sind sich einig:  Die Angebote der Europäischen Union sollten auch von anderen Schulen Fall ist. Mal gerade fĂĽnf weiterfĂĽhrende Schulen verstehen sich als „Europaschulen"  –  eine „peinlich" geringe Zahl.

Die Mitarbeiter der erst kĂĽrzlich geschaffenen „Agentur Schule in Europa" wollen jedenfalls das ihre leisten, damit die Begeisterung fĂĽr Kooperationen in der EU nicht die Ausnahme bleibt. „Es geht nicht nur um Kollegs und Gymnasien – wir haben  fĂĽr jede Schulform eine gezielte UnterstĂĽtzung. Wer sich dafĂĽr interessiert, erreicht die Agentur Schule in Europa im Kreishaus unter der Telefonhummer 02921 / 30-2594. E-Mail: christoph.niggemeier@kreis-soest.de