Schülergruppe des Hubertus – Schwartz – Berufkollegs zu Gast in Lviv (Lemberg) / Ukraine - Projekt ausgezeichnet
Eine 17 - köpfige Gruppe vom Soester Hubertus – Schwartz – Berufskolleg und vom Stift Cappel Berufskolleg in Lippstadt war jetzt für eine Woche im westukrainischen Lviv (Lemberg).
Die Soester flogen zum Gegenbesuch an das Lyzeum für Management. Im September 2010 hatte am Hubertus – Schwartz - Berufskolleg in Soest eine Projektwoche mit dem Titel „Angstmacher Globalisierung? – Globalisierung verantwortungsvoll gestalten!“ stattgefunden (der Anzeiger berichtete). Nun folgte die Fortsetzung.
„Superinteressant!“ und „Spannend!“ lauteten einige Schülerurteile nach der Rückkehr aus dem Osten Europas. Im Mittelpunkt des offiziellen Programms vor Ort standen die Erkundung der Region und ihrer Wirtschaft. So besichtigten die Schülerinnen und Schüler einerseits das Autozuliefererwerk „Leoni“, das Kabelbäume für Pkw herstellt, und gingen andererseits auf die Märkte der Stadt Lemberg und untersuchten angebotene Produkte auf ihre Herkunft.

„Es ging aber selbstverständlich um viel mehr als Wirtschaft“, sagt der betreuende Lehrer Ulrich Nettelhoff. Die deutschen Schüler hätten durch die Teilnahme am Schulleben Kontakte zu ihren ukrainischen Partnern ausbauen können und bei zahlreichen Freizeitaktivitäten Einblicke in Kultur und Alltagsleben gewonnen. Ein Höhepunkt war ein Ausflug mit Übernachtung in ein „Pionierlager“ in den Karpaten, wo unter anderem typisch ukrainisches Schaschlik über Holzfeuer gegrillt wurde.
Zum Abschied wurden die Soester ins „Gelehrtenhaus“ der Lemberger Universität geladen. Dort wurde das Projekt in feierlichem Rahmen unter anderen von der Lemberger Schulrätin gewürdigt.
Die Projektveranstaltung ist übrigens soeben vom Pädagogischen Austauschdienst in Bonn als „beispielhaftes Projekt zum internationalen Austausch im Schulbereich“ als eines der besten zwölf Projekte im Wettbewerb des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) ausgezeichnet worden.
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