Landmaschinen aus Soest gehen in die ganze Welt
BerufsschĂŒler des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs zu Gast beim heimischen SĂ€maschinenhersteller Kverneland.
Am 23. Mai 2019 besuchten die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Berufsschulklasse IM 2 (Industrie Mittelstufe) das Soester Industrie-Unternehmen Kverneland.
Nach BegrĂŒĂung und herzlichem Empfang durch die Ausbildungsleiterin Frau Wenner stellte der Auszubildende Herr Rosenthal seinen MitschĂŒlerinnen und MitschĂŒlern zunĂ€chst das Unternehmen in einer PrĂ€sentation vor.
Demnach produziert das Unternehmen mit nahezu 300 Mitarbeitern in Soest etwa 2.800 StĂŒck SĂ€maschinen und Kreiseleggen auf einer BetriebsflĂ€che von 75.000 Quadratmetern.
Dabei gibt es innerhalb dieser Produktgruppen eine groĂe Vielfalt an Varianten, da die Kunden âbedingt durch unterschiedliches Saatgut und unterschiedliche BodenverhĂ€ltnisse- sehr differenzierte AnsprĂŒche an die Maschinen haben.

Insbesondere die Klimazonen der 77 unterschiedlichen ZiellĂ€nder stellen eine groĂe Herausforderung fĂŒr Material und Konstruktion dar.
Es wurde schnell deutlich, dass sich die Landwirtschaft lĂ€ngst auf den Weg in eine âsmarteâ Zukunft gemacht hat. Heute werden im Schnitt etwa 4 Personen von einem Hektar Land ernĂ€hrt. Bereits im Jahr 2050 muss der gleiche Hektar Land schon 7 Personen ernĂ€hren. Im Umkehrschluss bedeutet das fĂŒr die Landwirtschaft, dass man die FlĂ€chen mit einem hohen Grad an Effizienz bewirtschaften muss.
Hier bietet Kverneland mit der Einzelkorntechnik einen Beitrag zum âSmart-Farmingâ, in dem man das vorher ausgemessene Feld gps-gesteuert optimal bestellt. D. h. es gibt bei den Pflanzen keine Fehlstellen auf dem Acker oder Behinderungsbereiche in spitz-zulaufenden Abschnitten oder der Anwende.

Beim anschlieĂenden Rundgang durch die Werkshallen konnten die verschiedenen Arbeitsbereiche wie SchweiĂkabinen und MontageplĂ€tze in Augenschein genommen werden. Besonders sehenswert war dort auch die vollautomatische Tauchlackierung der Maschinenteile in den typischen Farben des Unternehmens.
Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler konnten bei dem mehrstĂŒndigen Aufenthalt reichlich PraxiseindrĂŒcke sammeln, die sich mit den aktuellen und zukĂŒnftigen Inhalten der Berufsschule ideal verknĂŒpfen lassen. Unser Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Unternehmen fĂŒr die freundliche Einladung, Herrn Weinekötter fĂŒr die fachkundige FĂŒhrung und der Ausbildungsleiterin Frau Wenner und dem Azubi Herr Rosenthal fĂŒr die Organisation der Veranstaltung.
Text und Bild: GMH
















